Ärztin erklärt Patientin Anatomie anhand eines anatomischen Kopfmodells.

FAQ

Palliative Logopaedie

Die Hauptziele der Logopädie in der palliativen Phase konzentrieren sich auf den Erhalt der Lebensqualität und die Linderung von bestehenden Beschwerden

  • Erhalt von Fähigkeiten: Vorhandene Fähigkeiten im Bereich Sprechen, Stimme und Schlucken sollen so lange wie möglich bewahrt werden.
  • Bessere Kommunikation: Ein zentrales Ziel ist es, den Betroffenen zu helfen, ihre Bedürfnisse ausdrücken zu können. Dies dient auch der Bewahrung der Selbstwirksamkeit.
  • Linderung von Beschwerden: Die Therapie zielt darauf ab, Beschwerden im Mund-, Rachen- und Halsbereich zu reduzieren und Schwierigkeiten beim Essen und Trinken zu minimieren.
  • Steigerung des Wohlbefindens: Schon kleine Verbesserungen in den Bereichen Kommunikation und Ernährung sollen den Alltag so angenehm wie möglich gestalten und das allgemeine Wohlbefinden fördern.
  • Individuelle Begleitung: Die logopädische Unterstützung wird individuell auf die Situation der Patientinnen und Patienten sowie ihrer Angehörigen abgestimmt, um den Umgang mit den Veränderungen im Alltag zu erleichtern.

Stimmtherapie:

Heiserkeit ist oft ein Zeichen dafür, dass die Stimme überlastet oder überreizt ist. In vielen Fällen lässt sich mit einfachen Maßnahmen schon viel verbessern.

Unsere Erste-Hilfe-Regel bei Heiserkeit ist immer: Stimme entlasten. Das bedeutet: Sprechen Sie möglichst wenig und wenn, dann ohne Druck. Wichtig: nicht flüstern! Das klingt zwar schonend, belastet die Stimmbänder aber zusätzlich.

Ein weiterer Tipp ist, den Stimmbändern ausreichend Flüssigkeit zuzuführen. Regelmäßiges Trinken, Lutschtabletten oder Inhalationen helfen, die Schleimhäute feucht zu halten. Trockene Luft hingegen kann die Beschwerden verstärken und sollte möglichst vermieden werden.

Wenn Sie heiser sind und das Gefühl haben, sich räuspern zu müssen: Tun sie es nicht. Räuspern bei Heiserkeit wirkt sich negativ auf die Stimme aus und belastet den Stimmapparat zusätzlich.

Wenn Sie unsere Ratschläge befolgen, bessert sich in vielen Fällen Ihre Heiserkeit innerhalb weniger Tage. Wenn die Heiserkeit allerdings bereits länger als zwei bis drei Wochen anhält oder immer wieder auftritt, sollte sie unbedingt HNO-ärztlich abgeklärt werden.

Wann ist Logopädie sinnvoll bei Heiserkeit?

Nach der ärztlichen Abklärung Ihrer Heiserkeit kann Logopädie gezielt helfen. Wir unterstützen Sie dabei, Ihre Stimme zu kräfigen und falsche Belastungen zu vermeiden.

Eine Stimmermüdung kann verschiedene Ursachen haben. Oft liegt es daran, dass die Stimm- und Atemmuskulatur geschwächt oder nicht gut koordiniert ist. Auch eine ungünstige Stimmtechnik (z. B. zu viel Druck beim Sprechen) kann dazu führen, dass die Stimme schnell ermüdet und das Sprechen beschwerlich wird. Betroffene merken es daran, dass ihre Stimme rauer klingt, leiser wird oder sie längeres Sprechen einfach nicht mehr gut durchhalten.

In solchen Fällen liegt häufig eine Stimmstörung (Dysphonie) vor. Diese wird HNO-ärztlich diagnostiziert. Bei Stimmermüdung oder Stimmstörungen hilft Logopädie, die Stimme gezielt zu stärken und die natürliche Belastbarkeit wiederherzustellen.

Wann sollten Sie bei Stimmermüdung mit Logopädie beginnen?

Wenn Ihre Stimme schnell ermüdet oder sich ungewohnt anfühlt oder anhört, sollten Sie das fachärztlich abklären lassen. Je früher die Ursache erkannt wird, desto besser lässt sich die Stimme durch Logopädie wieder stabilisieren.

Sprech- und Sprachtherapie

Ja, logopädische Therapie kann stotternden Personen helfen, die größtmögliche Sprechflüssigkeit und kommunikative Sicherheit zu erreichen. Je früher mit der Therapie begonnen wird, desto größer ist die Chance für die Entwicklung von Sprechflüssigkeit. In der Logopädie wird direkt am Stottern gearbeitet, aber auch Aspekte wie beispielsweise Sprechängste, Akzeptanz des Stotterns, Schulung des Umfelds und Kommunikationsbereitschaft werden miteinbezogen.

Etwa 80 Prozent der stotternden Kinder verlieren ihr Stottern im Laufe der weiteren Entwicklung. Das bedeutet, dass ein großer Teil aller stotternden Kinder später flüssig spricht. Allerdings gibt es keinen sicheren Weg um eindeutig festzustellen, ob ein stotterndes Kind zu diesen 80 Prozent zählen wird.

In unserer Praxis für Logopädie klären wir ab, wie wir Ihrem stotternden Kind helfen können.

Manche Kinder beginnen früh mit dem Sprechen, andere später. Ist Ihr Kind jedoch bereits zwei Jahre alt und spricht nur wenige Wörter? Beobachten Sie, dass es Wörter nicht zu Zweiwortäußerungen kombiniert? ( z. B. „Ball haben“) Verwendet Ihr Kind beim Sprechen keine Verben (Zeitwörter)? (z. B. „Ball“ ohne „haben“)

In diesen oder ähnlichen Fällen ist eine logopädische Abklärung und Beratung in unserer Praxis für Logopädie in Perchtoldsdorf sinnvoll.

Wenn Kinder undeutlich sprechen, ist eine logopädische Abklärung sinnvoll. Gemeinsam mit Ihrem Kind klären wir, ob es sich um ein Problem mit vereinzelten Lauten handelt, oder ob es Schwierigkeiten beim Ansteuern der Artikulationsorgane (Lippen, Zunge, Kiefer, …) gibt.

In einem ersten Schritt raten wir immer dazu, dass Sie als Eltern ihr Kind nicht ermahnen, wenn es undeutlich spricht, sondern das Gesagte korrekt wiederholen. Hat Ihr Kind beispielsweise Probleme, den Laut „F“ korrekt auszusprechen und sagt daher „Beuer“ statt „Feuer“, ist es vorteilhaft, den Fehler wahrzunehmen und das Wort mit der richtigen Aussprache zu wiederholen.

Ja. Logopädie ist sogar eine ganz entscheidende Therapie nach einem Schlaganfall. Es können durch den Schlaganfall nämlich genau jene Gehirnregionen betroffen sein, die für die Sprache, das Sprechen, die Stimme und das Schlucken zuständig sind.

Die Patientinnen und Patienten merken dann, dass sie in diesen Bereichen Probleme haben. Was vorher selbstverständlich war, wird plötzlich zur Herausforderung: Manchmal können Worte oder Laute nicht richtig gebildet werden, oft ist auch das Schlucken schwierig.

Logopädie hilft ganz gezielt und trägt dazu bei, die Fähigkeiten beim Sprechen oder Schlucken zu verbessern oder neu zu lernen.

Es geht dabei unter anderem um:

  • Sprachstörungen (z.B. Wortfindung, Verstehen)
  • Sprechstörungen (undeutliche Aussprache)
  • Schluckstörungen
  • Stimmprobleme

Wann sollte man nach einem Schlaganfall mit Logopädie beginnen?

Je früher Sie nach einem Schlaganfall mit der Logopädie beginnen, desto besser sind die Therapieerfolge. Das menschliche Gehirn beginnt direkt nach einem Schlaganfall, neue Verbindungen zu schaffen und seine Funktionen teilweise neu zu organisieren. Diese Phase kann durch frühe Therapie besonders gut genutzt werden.

Kinder - Sprachtherapie:

Wenn Ihr Kind eine Zahnspange trägt oder wenn eine Zahnfehlstellung besteht, ist eine logopädische Abklärung sehr sinnvoll. Oftmals besteht die Zahnfehlstellung deshalb, weil die Zungenruhelage und das Schlucken nicht richtig funktionieren. Drückt die Zunge beim Schlucken oder in Ruhe nämlich dauerhaft gegen die Zähne, verschiebt sich die Zahnstellung langfristig.

Eine Zahnspange beseitigt dann zwar das Symptom – die Zahnfehlstellung -, aber nicht deren Ursache. Wenn das fehlerhafte Schluckmuster oder die Zungenfehlstellung bestehen bleiben, kehren die Zähne nach dem Abschluss der (meist langwierigen) kieferorthopädischen Behandlung wieder in die ursprüngliche Position zurück.

Eine logopädische Therapie nimmt den Druck der Zunge gegen die Zähne und sorgt dafür, dass sie nach dem Entfernen der Zahnspange in der richtigen Position bleiben. Logopädie kann deshalb auch helfen, dass die Zeit der kieferorthopädischen Behandlung deutlich verkürzt wird.

Beim Schlucken sollte die Zunge die vorderen Schneidezähne nicht berühren, sondern in Zungenruhelage am Gaumen liegen. Durch den Druck gegen die Zähne beim Schlucken und einer inkorrekten Zungenruhelage können sich die Zähne verschieben bzw. der Kiefer und Gaumen entwickeln sich nicht richtig.

Wenn Sie bei Ihrem Kind beobachten, dass es beim Schluckvorgang die Zunge gegen die Zähne drückt, kommen sie gern in unsere Praxis für Logopädie in Perchtoldsdorf. Wir können Ihrem Kind dabei helfen, die physiologische Zungenruhelage zu erlernen und ein natürliches Schluckmuster ohne Zahnkontakt anzubahnen und in den Alltag zu übertragen.

Wenn Ihr Kind lispelt oder Probleme mit dem S-Laut hat, liegt höchstwahrscheinlich die Zunge zwischen den Zähnen.

In diesem – sehr häufigen – Fall raten wir jedenfalls zu einer logopädischen Abklärung.

Je nach Alter kann es sein, dass ein schneller Therapiebeginn sinnvoll ist oder (bei sehr jungen Kindern) im Rahmen einer Beratung erste Übungen mitgegeben werden. Diese führen Sie dann zu Hause mit Ihrem Kind durch und wir sehen bei einem Kontrolltermin nach einigen Monaten, ob sich das Lispeln bzw. die Zungenfehlstellung gebessert haben.

Wenn Sie bei Ihrem Kind eine offene Mundhaltung und Mundatmung beobachten, kann eine Logopädin oder eine HNO-Ärztin herausfinden, ob es einen organischen Grund gibt, warum nicht durch die Nase geatmet wird, oder ob es sich um eine Gewohnheit handelt.

Wir Logopädinnen begleiten Kinder beim Wiedererlernen der Nasenatmung sowie nach einer Adenotomie (Entfernung der kindlichen Polypen). Spielerisch und wirkungsvoll lernt Ihr Kind bei uns die richtige physiologische Atmung und trainiert eine optimale orofaziale Funktion (Zusammenspiel von Muskeln im Mund- und Gesichtsbereich beim Atmen).

Kurz gesagt: Nein. Eine offene Mundhaltung ist nicht normal. Der Mund sollte, wenn Ihr Kind gerade nicht spricht, singt, trinkt oder isst, locker geschlossen sein. Das Kind sollte normalerweise durch die Nase atmen und nicht durch den Mund.

Eine offene Mundhaltung kann einige ungünstige Folgen nach sich ziehen:

Die Zunge befindet sich bei einer offenen Mundhaltung nicht in Zungenruhelage (oben am Gaumen), sondern liegt unten im Mund oder drückt vorne an den Zähnen an.

Dadurch ergeben sich oft Veränderungen im Mundraum (z. B. Zahnfehlstellungen), die zu Sprachfehlern, gesundheitlichen Problemen bis hin zu Konzentrationsstörungen führen können.

Wenn Sie bei Ihrem Kind eine offene Mundhaltung beobachten, kommen Sie zu uns in die Praxis für Logopädie in Perchtoldsdorf. Gemeinsam mit Ihrem Kind analysieren wir, ob ein logopädischer Therapiebedarf besteht.

Etwa 80 Prozent der stotternden Kinder verlieren ihr Stottern im Laufe der weiteren Entwicklung. Das bedeutet, dass ein großer Teil aller stotternden Kinder später flüssig spricht. Allerdings gibt es keinen sicheren Weg um eindeutig festzustellen, ob ein stotterndes Kind zu diesen 80 Prozent zählen wird.

In unserer Praxis für Logopädie klären wir ab, wie wir Ihrem stotternden Kind helfen können.

Sobald sich Eltern Sorgen um die Sprechflüssigkeit ihres Kindes machen oder das Kind selbst auf seine Unflüssigkeiten reagiert, ist eine Abklärung sinnvoll. Bestimmte Anzeichen können darauf hindeuten, dass sich Sprech-Unflüssigkeiten zu Stottern entwickeln. In unserer Praxis für Logopädie können wir gemeinsam mit Ihrem Kind rasch abklären, ob es sich tatsächlich um Stottern handelt oder lediglich um eine vorübergehende Sprech-Unflüssigkeit.

Wie entsteht Stottern?

Als Ursache des Stotterns gelten bisher genetische und neurologische Faktoren als wissenschaftlich belegt. Auch verschiedene Umweltfaktoren müssen beachtet werden, da diese zum Aufrechterhalten des Stotterns beitragen können. Dazu gehören beispielsweise der Umgang der betroffenen Person mit dem eigenen Stottern, aber auch die Reaktionen von Außenstehenden.

Je nach Alter gibt es bestimmte Laute, die ein Kind bereits erworben haben sollte. Die ersten Laute, die ein Kind bildet, sind meistens jene im vorderen Mundbereich, also „M“, „B“, „D/T“, „N“ etc.

Wenn Sie bei Ihrem Kind beobachten, dass es einen oder mehrere Laute noch nicht verwendet, die altersgemäß jedoch bereits erworben sein sollten, könnte es sein, dass eine phonologische Verzögerung besteht. Ob dies bei Ihrem Kind der Fall ist, klären wir gern in unserer logopädischen Praxis.

Manche Kinder beginnen früh mit dem Sprechen, andere später. Ist Ihr Kind jedoch bereits zwei Jahre alt und spricht nur wenige Wörter? Beobachten Sie, dass es Wörter nicht zu Zweiwortäußerungen kombiniert? ( z. B. „Ball haben“) Verwendet Ihr Kind beim Sprechen keine Verben (Zeitwörter)? (z. B. „Ball“ ohne „haben“)

In diesen oder ähnlichen Fällen ist eine logopädische Abklärung und Beratung in unserer Praxis für Logopädie in Perchtoldsdorf sinnvoll.

Wir raten Eltern, dann mit ihrem Kind zu uns zu kommen …

  • wenn das Kind Probleme bei der Aussprache bestimmter Wörter oder Laute hat,
  • wenn es für sein Alter auffallend wenig spricht oder
  • wenn sich die Sprache nicht altersgemäß entwickelt.

Logopädie ist aber auch dann ratsam, wenn das Kind häufig den Mund offen hat bzw. durch den Mund atmet.

Wir sind in unserer Praxis in Perchtoldsdorf dafür da, sprachliche oder mund- bzw. kiefermotorische Auffälligkeiten abzuklären. Im Anamnesegespräch und im Rahmen der Diagnostik finden wir mit Ihnen gemeinsam heraus, ob Logopädie für Ihr Kind zu diesem Zeitpunkt notwendig und ratsam ist.

Wenn Kinder undeutlich sprechen, ist eine logopädische Abklärung sinnvoll. Gemeinsam mit Ihrem Kind klären wir, ob es sich um ein Problem mit vereinzelten Lauten handelt, oder ob es Schwierigkeiten beim Ansteuern der Artikulationsorgane (Lippen, Zunge, Kiefer, …) gibt.

In einem ersten Schritt raten wir immer dazu, dass Sie als Eltern ihr Kind nicht ermahnen, wenn es undeutlich spricht, sondern das Gesagte korrekt wiederholen. Hat Ihr Kind beispielsweise Probleme, den Laut „F“ korrekt auszusprechen und sagt daher „Beuer“ statt „Feuer“, ist es vorteilhaft, den Fehler wahrzunehmen und das Wort mit der richtigen Aussprache zu wiederholen.

Schlucktherapie:

Häufiges Husten beim Essen oder Trinken kann ein Hinweis auf eine Schluckstörung (Dysphagie) sein.

Dabei passiert Folgendes: Essen oder Getränke gelangen nicht vollständig in die Speiseröhre, sondern geraten teilweise in die Atemwege. Man kennt es: Wenn man sich verschluckt, reagiert der Körper mit Husten. Dieser wichtige Schutzreflex soll verhindern, dass Speisen oder Getränke in die Lunge gelangen.

Wenn Sie bei sich bemerken, dass sie sich in letzter Zeit häufiger verschlucken, sollten Sie das unbedingt ärztlich abklären lassen. Zusätzlich ist Logopädie die richtige Therapie, um den Schluckvorgang zu normalisieren, damit Sie wieder unbeschwert Ihr Essen und Ihre Getränke genießen können.

Wichtig zu wissen: Wenn eine Schluckstörung unbehandelt bleibt und das Verschlucken zur Regel wird, führt das im schlimmsten Fall zu einer Lungenentzündung. Wenn Sie daher betroffen sind und sich öfter verschlucken oder beim Essen und Trinken husten müssen, sollten Sie das zeitnah untersuchen lassen. Je früher Sie Beschwerden abklären lassen, desto besser.

Ja. Logopädie ist sogar eine ganz entscheidende Therapie nach einem Schlaganfall. Es können durch den Schlaganfall nämlich genau jene Gehirnregionen betroffen sein, die für die Sprache, das Sprechen, die Stimme und das Schlucken zuständig sind.

Die Patientinnen und Patienten merken dann, dass sie in diesen Bereichen Probleme haben. Was vorher selbstverständlich war, wird plötzlich zur Herausforderung: Manchmal können Worte oder Laute nicht richtig gebildet werden, oft ist auch das Schlucken schwierig.

Logopädie hilft ganz gezielt und trägt dazu bei, die Fähigkeiten beim Sprechen oder Schlucken zu verbessern oder neu zu lernen.

Es geht dabei unter anderem um:

  • Sprachstörungen (z.B. Wortfindung, Verstehen)
  • Sprechstörungen (undeutliche Aussprache)
  • Schluckstörungen
  • Stimmprobleme

Wann sollte man nach einem Schlaganfall mit Logopädie beginnen?

Je früher Sie nach einem Schlaganfall mit der Logopädie beginnen, desto besser sind die Therapieerfolge. Das menschliche Gehirn beginnt direkt nach einem Schlaganfall, neue Verbindungen zu schaffen und seine Funktionen teilweise neu zu organisieren. Diese Phase kann durch frühe Therapie besonders gut genutzt werden.

Myofunktionelle Therapie

Beim Schlucken sollte die Zunge die vorderen Schneidezähne nicht berühren, sondern in Zungenruhelage am Gaumen liegen. Durch den Druck gegen die Zähne beim Schlucken und einer inkorrekten Zungenruhelage können sich die Zähne verschieben bzw. der Kiefer und Gaumen entwickeln sich nicht richtig.

Wenn Sie bei Ihrem Kind beobachten, dass es beim Schluckvorgang die Zunge gegen die Zähne drückt, kommen sie gern in unsere Praxis für Logopädie in Perchtoldsdorf. Wir können Ihrem Kind dabei helfen, die physiologische Zungenruhelage zu erlernen und ein natürliches Schluckmuster ohne Zahnkontakt anzubahnen und in den Alltag zu übertragen.

Wenn Sie bei Ihrem Kind eine offene Mundhaltung und Mundatmung beobachten, kann eine Logopädin oder eine HNO-Ärztin herausfinden, ob es einen organischen Grund gibt, warum nicht durch die Nase geatmet wird, oder ob es sich um eine Gewohnheit handelt.

Wir Logopädinnen begleiten Kinder beim Wiedererlernen der Nasenatmung sowie nach einer Adenotomie (Entfernung der kindlichen Polypen). Spielerisch und wirkungsvoll lernt Ihr Kind bei uns die richtige physiologische Atmung und trainiert eine optimale orofaziale Funktion (Zusammenspiel von Muskeln im Mund- und Gesichtsbereich beim Atmen).

Kurz gesagt: Nein. Eine offene Mundhaltung ist nicht normal. Der Mund sollte, wenn Ihr Kind gerade nicht spricht, singt, trinkt oder isst, locker geschlossen sein. Das Kind sollte normalerweise durch die Nase atmen und nicht durch den Mund.

Eine offene Mundhaltung kann einige ungünstige Folgen nach sich ziehen:

Die Zunge befindet sich bei einer offenen Mundhaltung nicht in Zungenruhelage (oben am Gaumen), sondern liegt unten im Mund oder drückt vorne an den Zähnen an.

Dadurch ergeben sich oft Veränderungen im Mundraum (z. B. Zahnfehlstellungen), die zu Sprachfehlern, gesundheitlichen Problemen bis hin zu Konzentrationsstörungen führen können.

Wenn Sie bei Ihrem Kind eine offene Mundhaltung beobachten, kommen Sie zu uns in die Praxis für Logopädie in Perchtoldsdorf. Gemeinsam mit Ihrem Kind analysieren wir, ob ein logopädischer Therapiebedarf besteht.